Oberpfälzer Imkertag 2011

Richard Schecklmann

 

Eröffnung durch Bezirksvorsitzenden Richard Schecklmann

Schecklmann dankt dem Imkerverein Leonberg (bei Mitterteich) für die Organisation des Jubiläums und des Oberpfälzer Imkertages und den anwesenden Politikern für ihr Kommen. Besonderer Dank gilt dem Regierungsbezirk Oberpfalz, vertreten durch Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher aus Weiden. Der Bezirk unterstützt nicht nur den laufenden Betrieb der Imkerschule in Aschach, sondern hat auch sonst ein stets offenes Ohr für die Belange der Imker.

Imkernachwuchs

Das Interesse an der Imkerei entwickelt sich erfreulich, so Schecklmann, und der Landestrend zeigt, vor allem in den städtischen Gebieten, auch leicht zunehmende Mitgliederzahlen. In den ländlichen Regionen steigen zwar die Teilnehmerzahlen in Anfängerkursen, in den Vereinen tauchen aber die Interessierten – meist im besten Imkeralter – noch selten auf. Schecklmann bittet die Vereinsvertreter, den Trend nicht zu verschlafen, und diese motivierten Leute für die Vereine zu gewinnen.

Zur Nachwuchsgewinnung hat der Deutsche Imkerbund (DIB) eine Initiative „Biene sucht Bauer“ gestartet. 500 Junglandwirte sollen für die Imkerei gewonnen werden.

Biene und Natur

Die Honigbiene ist ein Bioindikator. Pollenversorgung und Nektarversorgung der Biene zeigen, wie es um die Pflanzenvielfalt in unserer Natur steht. Schecklmann sieht es mit einem „sorgenvollen Auge“, wenn Maisflächen drastisch zunehmen. Neben eingeschränkter Diversität, können genveränderter Mais unsere Produkte und Pflanzenschutzmittel unsere Bienen gefährden. Nicht nur aus ökologischen Gründen sollten wir darauf achten, dass die Biene ein langfristiges Auskommen hat. Der Wert der Bestäubungsleistung der Bienen in der EU wird auf 15 Milliarden EURO geschätzt.

>> Vortrag Dr. Klaus Wallner